Tagesordnungspunkt

TOP Ö 5.2: Antrag der Gruppe DIE LiNKE. Maßnahmen zur kurzfristigen Erhöhung der Sitzplatzkapazitäten auf der Taunusbahn (TSB)

BezeichnungInhalt
Sitzung:24.09.2012   KT/010/2012 
Beschluss:ÄA beschlossen
Vorlage:  2012/0419/KT 
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Änderungsantrag der CDU/SPD-Kreistagsfraktionen        2012/0419/KT/1

 

Herr Vorlaeufer-Germer begründet den Antrag der Gruppe DIE LiNKE..

 

Frau Denfeld begründet den Änderungsantrag der CDU/SPD-Kreistagsfraktionen.

 

Herr Filges schlägt vor, den Änderungsantrag insofern zu ergänzen, dass über den erarbeiteten Fahrplan und die Kosten dieser Maßnahme im Ausschuss für Bau, Planung, Verkehr und Umwelt berichtet wird.

 

Die CDU/SPD-Kreistagsfraktionen signalisieren ihre Zustimmung zu dieser Ergänzung.

 

Herr Geurts beantragt die Überweisung des Änderungsantrages in den Ausschuss für Bau, Planung, Verkehr und Umwelt.

 

 

 

Geschäftsordnungsantrag auf Überweisung

 

2012/0419/KT/1

 

Abstimmungsergebnis:

 

Ja:                      GRÜNE (12), FDP (5), FWG (5), Piraten (1), REP (1)

Nein:                  CDU (24), SPD (13)

Enthaltung:          DIE LiNKE. (2)

 

abgelehnter Beschluss

 

„Der Änderungsantrag der CDU/SPD-Kreistagsfraktionen wird zur weiteren Beratung in den Ausschuss für Bau, Planung, Verkehr und Umwelt überwiesen.“

 

 

 

2012/0419/KT/1+Ergänzung

 

Abstimmungsergebnis:

 

Ja:                      CDU (24), SPD (13), GRÜNE (12), FDP (5), DIE LiNKE. (2)

Nein:                  FWG (5), Piraten (1), REP (1)

Enthaltung:          ./.

 

gefasster Beschluss

 

„Der Kreisausschuss wird gebeten, mit externer Beratung einen Fahrplan zu erarbeiten, der, ausgehend von der zentralen Bedeutung, die die Taunusbahn für die überörtliche Erschließung und Anbindung im öffentlichen Verkehr im Hochtaunuskreis hat, potenzielle bauliche, technische, betriebliche und organisatorische Optimierungsmaßnahmen analysiert und Entscheidungsvorschläge für eine nachhaltige und zukunftsfähige Weiterentwicklung des ÖPNV im Kreisgebiet dokumentiert.

Über den erarbeiteten Fahrplan und die Kosten dieser Maßnahme soll im Ausschuss für Bau, Planung, Verkehr und Umwelt berichtet werden.“

 

 

 

2012/0419/KT

 

erledigter Beschluss (aufgrund der Beschlussfassung des Änderungsantrages):

 

„Der Kreisausschuss möge prüfen und in einer der nächsten Sitzungen des BPVU über das Prüfergebnis berichten:

 

1. Zur Erhöhung des dringend notwendigen Angebots an verfügbaren Sitzplätzen sollte zukünftig die Wagenkapazität im morgendlichen Berufsverkehr von Montag bis Freitag auf dem Streckenabschnitt Frankfurt am Main-Bad Homburg v. d. Höhe-Usingen dadurch aufgestockt werden, dass in diesem Abschnitt ausschließlich Voll- und Langzüge verkehren. Ein Leichtern oder Verstärken von Zügen mit unterschiedlichem Fahrzeugmaterial ist nahezu ausgeschlossen und wäre selbst bei einheitlichem Fahrzeugtyp in Usingen zu zeit- und personalaufwändig. Es bestünde ggf. die Möglichkeit, bestimmte Fahrten der TSB in Usingen zu brechen. Langzüge aus/in Richtung Frankfurt enden in Usingen, Gleis 2; Kurzzüge aus/in Richtung Brandoberndorf enden in Usingen, Gleis 1.

 

Fahrgäste mit Ein- oder Ausstieg in Stationen im Verlauf des restlichen Streckenabschnitts Usingen-Grävenwiesbach-Brandoberndorf müssten dann in Usingen auf den am Bahnsteig gegenüber bereit stehenden Zug umsteigen (Fußweg: 6 Meter, auch für mobilitätseingeschränkte Personen oder solche mit Gepäck zumutbar). Ein solches Verfahren ist in vergleichbaren Fällen weltweit üblich. Die planmäßige Umsteigezeit entspricht der derzeitigen "Pufferzeit" von max. drei Minuten. U.U. ist allerdings in bestimmten Fällen eine überschlagende Triebfahrzeugführerwende und eine Anpassung der Fahrplanlage im Minutenbereich erforderlich.

 

Dieser Vorschlag betrifft lediglich vier bis fünf Fahrten. Beim Einsatz von drei- anstelle von zweiteiligen Triebzügen würde sich die Sitzplatzkapazität auf dem nachfragestärksten Streckenabschnitt mit vorhandenem Fahrzeugmaterial so kostenneutral um 50 % erhöhen lassen. Warum, diese Frage sollte erlaubt sein, wurden die Bahnsteige zwischen Köppern und Usingen mit erheblichem finanziellen Aufwand auf eine Länge von drei LINT verlängert, wenn wegen fehlender Fahrzeugkapazitäten trotz Überfüllung der Züge meist nur in Doppeltraktion gefahren wird? Die Zugzielanzeiger an den Fahrzeugen und Unterwegsstationen sollten auf die Endstation programmiert werden, die mit Umstieg in Usingen erreicht wird.

 

Alle anderen Züge der TSB (also Montag bis Freitag etwa 90 %, Samstag und Sonntag 100 %) fahren unverändert bis Grävenwiesbach bzw. Brandoberndorf durch.

 

2. Es sollte ferner geprüft werden, ob durch diese Maßnahme das durch Fahrzeugmangel bedingte "Fahrplanloch" morgens durch zwei zusätzliche Abfahrten ab Usingen gemindet werden kann (Abfahrten ab Usingen Richtung Bad Homburg Montag bis Freitag derzeit: alle 15 Minuten; 7:53; 8:13; 8:53; 9:53; 10:23; usw. alle 30 Minuten)."“