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Name:2016/0065/KA  
Art:Beschlussvorlage  
Datum:02.06.2016  
Betreff:Errichtung eines Erweiterungsbaus für Klassenräume für die Humboldtschule in Bad Homburg Überplanmäßige Auszahlungen gem. § 100 HGO
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Beschluss

 

Für die  Errichtung des Erweiterungsbaus für Klassenräume an der Humboldtschule in Bad Homburg sowie die Errichtung der Freianlagen zwischen dem neuen Gebäude und den bestehenden Gebäuden werden gem. § 100 HGO bei dem Produkt- / Sachkonto 2.030701.8422 überplanmäßige Mittel in Höhe von  300.000,00 € bewilligt.

 

Die Mehrauszahlungen waren unvorhersehbar und sind unabweisbar, sie werden durch Minderauszahlungen bei dem Produkt- / Sachkonto 2.030810.8422 - Erweiterung Adolf-Reichwein-Schule - in voller Höhe gedeckt.

 


Begründung

 

Im Rahmen des Neubaus des Modul-Klassengebäudes für die Humboldtschule ist es notwendig, Freianlagen zwischen dem neuen Modulgebäude und dem bereits bestehenden Bauteil D, dem sogenannten Oberstufengebäude, bis zum Beginn des neuen Schuljahres - Ende August 2016 - herzurichten, damit der Schulbetrieb im neuen Gebäude aufgenommen werden kann. Zudem mussten in diesem Bereich teilweise neue, sehr groß dimensionierte Regenwasseranschlussleitungen für den Anschluss des Modulgebäudes an das öffentliche Kanalnetz verlegt werden.

 

Im Zuge der Genehmigungsphase wurden von der zuständigen Bauaufsicht der Stadt Bad Homburg zusätzliche Anforderungen erhoben, die eine aufwendigere Umsetzung der Freianlagen und der Anbindung der Regenentwässerung an das öffentliche Netz notwendig machen.

 

Zum einen wurde eine Rückhaltung des Niederschlagswassers im Bereich der Regenwasserleitungen verlangt, so dass hierfür wesentlich größere Dimensionen der Kanäle notwendig wurden, als ursprünglich geplant, um die geforderte Regenrückhaltung in den Kanälen selbst mit entsprechenden ausgebildeten Überlaufeinrichtungen zu ermöglichen.

 

Zum anderen wurde im Schulhofbereich zusätzlich die Ausbildung einer Retentionsfläche (Rückstaufläche) zur Rückhaltung von Niederschlagswasser bei extremen Regenfällen gefordert. Dieses muss durch angepasste Höhen- und Gefälleplanungen und die entsprechende Ausbildung beim Bau der Freianlagen berücksichtigt werden. Um den Schulbetrieb Ende August im neuen Gebäude aufnehmen zu können, müssen die Freianlagen bis zum Ende der Sommerferien fertiggestellt sein.  Zur Erteilung des Auftrages sind überplanmäßige Mittel erforderlich.

 

Die Mehrauszahlungen waren unvorhersehbar und sind unabweisbar, sie werden durch Minderauszahlungen bei dem Produkt- / Sachkonto 2.030810.8422 - Erweiterung Adolf-Reichwein-Schule - in voller Höhe gedeckt.