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Name:2018/0551/KT  
Art:Antrag  
Datum:12.05.2018  
Betreff:Antrag der CDU/SPD-Kreistagsfraktionen
Mobilitätskonzept für das 21. Jahrhundert
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Beschlusstext

 

Der Kreisausschuss wird gebeten in einer der nächsten Sitzungen des BPVU ein Konzept vorzulegen, welcher sich mit der Mobilität im Hochtaunuskreis für das 21. Jahrhundert befasst. In dem Konzept soll dargelegt werden, dass der Verkehr möglichst effizienter, umweltfreundlicher und kostengünstiger wird, und hierbei das veränderte Nutzer- und Nutzungsverhalten berücksichtigt wird. Es soll hierfür eine Stabsstelle geschaffen werden, die die Maßnahmen und Aktivitäten im Hochtaunuskreis bündelt und koordiniert.

Ein zentraler Bestandteil dieses Mobilitätskonzepts soll die Aufwertung der Routen für den Radverkehr darstellen, welches in Abstimmung mit dem Regionalverband auch die Schaffung von Radschnellwegen berücksichtigt.


Begründung

 

Es ist festzustellen, dass neben den stetig zunehmenden Verkehrsströmen in der Region, sich auch die der Mobilität verändern. Neben dem klassischen motorisierten Individualverkehr und dem ÖPNV in Form von Schienenfahrzeugen und Bussen hat das Fahrrad durch eBikes stark an Bedeutung als Verkehrsmittel gewonnen. Doch auch die Elektromobilität bei Automobilen erfreut sich nicht zuletzt wegen staatlicher Kaufanreize steigender Beliebtheit. Die bestehende Infrastruktur, besonders an den Bahnhöfen im Hochtaunuskreis, wird diesen Veränderungen derzeit oftmals nur unzureichend gerecht. Deshalb wird der Kreisausschuss gebeten, ein Maßnahmenkonzept zu erarbeiten, welches diesen Entwicklungen gerecht wird und dem veränderten Nutzerverhalten Rechnung trägt.

 

Hierbei sollen besonders die veränderten Rahmenbedingungen und neue Möglichkeiten, die durch e-Mobilität eröffnet werden, berücksichtigt werden.

Es soll eine bessere Verzahnung der unterschiedlichen Verkehrsträger und der Akteure im Landkreis und gebündelt gegenüber der Region geben.

Besonders soll hierbei berücksichtigt werden, dass die Mobilität und ihre Erscheinungsformen sich in den letzten Jahrzehnten den technischen Entwicklungen angepasst haben. Speziell soll die Infrastruktur für Fahrradfahrer berücksichtigt werden, mit gesicherten Abstellplätzen und Lademöglichkeiten für eBikes. Auch mögliche Sharing-Systeme für Fahrräder und Automobile sollen geprüft werden. Entlang der besonders belasteten Verkehrsachsen soll auch die Einrichtung von Radschnellwege geprüft werden.

Kurze und barrierefreie Wege für Fußgänger zu den Bahnhöfen müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Hierbei ist sicherzustellen, dass die Kommunen und der Landkreis ihre Maßnahmen vernetzt umsetzen und eine Koordinierung der Maßnahmen auf Kreisebene gewährleistet ist.

Es soll ebenfalls sichergestellt werden, dass diese Angebote für alle Bevölkerungsgruppen zugänglich sind. Denn in einer prosperierenden Region, in der zentrumsnaher Wohnraum sich großer Nachfrage erfreut, sind viele Bürger auf längere Arbeitswege angewiesen.

 

 

Unterschriften:

 

 

 

Gregor Sommer                                                                             Dr. Stephan Wetzel

Fraktionsvorsitzender                                                                 Fraktionsvorsitzender

 

 

                                                                                             

 

Alexander Jackson                                                                        Rebecca Schmidt

Parlamentarischer Geschäftsführer                                      Parlamentarische Geschäftsführerin

CDU Kreistagsfraktion                                                                 SPD Kreistagsfraktion